Biotopholz als Wasserspeicher und Lebensraum

    Maximilian ist heute bei der Exkursion „Klimafitte und naturnahe Waldbewirtschaftung im Kleinwald“ im Zuge der Österreichischen Forsttagung unterwegs. Diese Buche ist vor rund zwei Jahren abgestorben und vom Besitzer bewusst stehen gelassen. Denn: Der ökologische Mehrwert dieses Baumes übersteigt den ökonomischen Wert bei weitem. Als Totholz wäre sie höchstens noch als Hackgut nutzbar. Doch in dieser Form bietet sie nun Lebensraum für zahlreiche Tiere, Pflanzen, Pilze und Moose – und damit auch für viele weitere Organismen, die auf solche Strukturen angewiesen sind. Auch das liegende Totholz – oft als Biotopholz bezeichnet – erfüllt wichtige Funktionen im Wald. Es speichert Wasser, hilft, das Mikroklima im Bestand zu stabilisieren, und leistet so einen Beitrag zur Resilienz des Waldes.

    Wenn ihr also beim nächsten Spaziergang abgestorbene Bäume oder liegengebliebenes Holz entdeckt: Das ist kein Zeichen von Nachlässigkeit, sondern ein bewusster Beitrag zur Artenvielfalt – getragen von vielen engagierten Familienwaldbetrieben in Österreich.

     

     

    Totholz – wichtiger Bestandteil in der multifunktionalen Waldbewirtschaftung

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    Warum Totholz im Wald unverzichtbar ist

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    2025-06-13 10:36:38
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